Autor Thema: Wargamers rocken Iserlohn  (Gelesen 820 mal)

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Jericho

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Wargamers rocken Iserlohn
« am: 29. August 2009, 21:27:23 »
Wie einige vielleicht wissen, besuchten Likky und meine Wenigkeit heute die Iserlohner Chaostage.
Ein kleines 1.111 Punkte Tag-Team-Fun-Turnier, mir ründlich wechselnden Partnern. Drei Runden, jeweils mit speziellen Szenarioregeln, nicht mehr als 375 Punkte für Charaktermodelle.

Klang nach Spaß.
Zuerst mal überlegen, welche Armee man denn ins Feld führen konnte. Knapp über 1000 Punkte... ganz klar: Skaven rocken in der Punktgröße. Also schnell ne Liste geschrieben und abgeschickt.
Drei Tage später stand meine Anmeldung auf T³ mit "Liste OK" auf der Turnierseite.
Zwei Tage später eriehlt ich eine Mail, in der man mir mitteilte, dass die Chaostage nicht dafür gedacht waren mit ausgereizten Ballerlisten zu erscheinen. Man wolle innovative und ungewöhnliche Listen sehen und war sich sicher, dass ich mir mit meiner Liste dort keine Freunde machen würde.
Hmm, OK, ich geb ja zu:
Häuptling und zwei voll ausgerüstete Warlocks, dazu der obligatorische Sturmdämon, 2 Rattlings, 6 Jezzails, 2*20 Ratten, 2*22 Sklaven, 2*5 Schattenläufer und 2*4er Tunnler waren auf einem Spaßturnier vielleicht wirklich übertrieben. Also strich ich einfach sämtlichen Beschuss und stellte Masse pur auf. Nachdem ich allerdings noch einmal einen Blick auf die Anmeldeliste geworfen hatte, verwarf ich die Idee recht schnell wieder.
Dämonen, Sterbliches Chaos, 3*Oger, Hochelfen etc ... mit Nahkampfskaven ???
Nein, danke.

Tja, blieb mir ja nicht mehr viel übrig.
Vampire mussten also her.
nach reichlichem Hin- und Herüberlegen kam schliesslich das hier dabei raus:

Vampir (General)
Acolyth, Herr der Toten
Helm der Kontrolle

Vampir
Acolyth, Avatar des Todes
Hauberk, Schwarzer Periapt

13 Skelette, volles Kdo, Kriegsbanner
12 Skelette, volles Kdo, Höllenfeuerbanner
Leichenkarren, Unheiliger Sog

5 Vampirfledermäuse
5 Gespenster inkl. Banshee

Wirklich glücklich war ich nicht, aber viel mehr ist bei der Punktgröße eben nicht drin.

Likky und ich wollten ein Spiel auf jeden Fall zusammen bestreiten, was auch direkt im ersten Spiel gelang... allerdings auf entgegengesetzten Seiten des Schlachtfeldes.

Ich werde von den Spielen hier nur einige Highlights berichten, da ich keine Fotos oder Notizen gemacht habe und die Züge nicht mehr wirklich zusammenbekomme.

Mein Partner war ein sehr unerfahrener Echsenspieler (sein 4. Spiel überhaupt) und Likky bekam mit Gnoblars einen echten Exoten zum Partner.
Die Szenarioregeln sahen vor, dass jede Seite mind. 444 Punkte als Entsatzstreitmacht abstellen muss, die das Schlachtfeld als Reserven über eine zufällig ermittelte kurze Seite betreten.
Seeeeeehr ungünstig für mich. Meine Armee muss zusammenbleiben damit es klappt.
Schweren Herzens packte ich also meine Gespenster in die Reserve, zusammen mit 15 Sauruskriegern meines Partners. Auf gegnerischer Seite wurden ein Sklavenriese, eine Einheit Gnoblars, ein Adler und ein Löwenstreitwagen zurückgehalten.
Positiv für mich: mein Partner hatte keinen Magier, also durfte ich die Poolwürfel alleine nutzen. Ebenfalls positiv: Auf gegnerischer Seite waren ebenfalls keine Magier zu sehen! (Juhuuuu!)

Zusammenfassung des Spiels.
Das Team Echsen/Vampire durfte beginnen, und zog alles stracks nach vorne. Meine beiden Vamps ließen ihre magischen Muskeln spielen und zogen eine 30er Einheit Zombies aus den Boden. Beide Skeletteinheiten wurden leicht vergrößert.
Gnoblar/HE bewegten sich leicht vor, Beschuss schaltete ein paar Skinkplänkler aus.
Meine Federmäuse frühstückten in Runde 2 die Fletsche, und danach noch Likky's Schattenkrieger. Die Phönixgarde Likky's samt AST und Held wurde das ganze Spiel über mit Umlenkzombies zugemüllt. Obwohl die Entzsatzstreitmacht der Echsen/Vampire in Runde 2 erschien, spielte sie das ganze Spiel über keine Rolle, denn wie schnell sind Gespenster ohne Vampir in der Nähe? Antwort: Nicht schnell genug.
Mein Partner hatte zu allem Überfluss auch noch Schei**e an den Fingern. 26 Treffer der Salamander in die Vielbeißer forderten ganze 2 Verluste.
Sämtlicher Beschuss auf die Phönixgarde wurde gerettet, das ganze Spiel über starb kein einziger der stummen Elfen.
Meine Kriegsbannerskelette samt Hybridvampir hingen 4 Nahkampfphasen lang in Glücksgnoblars fest, verloren sogar noch jede Runde ( der hinzugezogene Leichenwagen bröselte nach 2 Phasen am KE) weil ich einfach keinen Gnoblar ausschalten konnte. In der 4. Phase gelang es mir allerdings  Zombies in die Flanke der Gnoblars zu VanHelsen und sie so ihrer Passiven zu berauben. Dank Angst-Überzahl flohen die Gnoblars endlich und wurden durch die in ihrem Rücken stehenden Salamander vernichtet.

Likky konnte im letzten Spielzug noch gut Punkte machen, da sein Löwenauto die Sausruskavallerie erledigen konnte und sogar den AST der Echsen verwundete. Seinen eigenen AST ließ er zusammen mit General meinen Generalsblock angreifen. Leider erschlug er den ungeschützen Vampir problemlos. Zu meinem Glück bröselte ausser einem einsamen Zombie nichts (wieder 50 Punkte für den Gegner) und das Spiel endete nach dem 4. Spielzug durch timeout.

Nach dem Ausrechnen kamen wir auf 665 Punkte für Likky und Partner gegen 2055 Punkte für das Team Echsen/Vampire.
Allerdings erinnerte mich Likky nachdem ich die Ergebnisse schon der Orga mitgeteilt hatte, dass sie ja noch Punkte für die beschworenen Einheiten bekommen würden.
Mist! Recht hatter. Welle auf Welle der eigenen Männer in den Weg des Gegners zu schmeissen mag im Spiel recht spaßig sein, rächt sich aber später beim ausrechnen der Siegpunkte. So wurde aus dem 14:6 noch ein 13:7.
Naja, kann ich auch mit leben.

Jericho

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Re: Wargamers rocken Iserlohn
« Antwort #1 am: 29. August 2009, 21:31:20 »
In Spiel 2 fühlte ich mich etwas deplatziert auf dem Schlachtfeld.
Könnte daran gelegen haben, dass ich gegen meinen Partner aus dem ersten Spiel spielen musste, der einen weiteren Echsenspieler als Partner bekommen hatte, und auch mir hatte man wieder Echsen als Partner zugeteilt.

Mein Partner war der jüngste Turnierteilnehmer, und leider vom Typ "Große Klappe, nix dahinter"
Als erfahrener Vampirspieler sagte er mir schon mal vorraus, dass Vampire in dem Umfeld chancenlos wären,(weshalb er ja auch Echsen gewählt hatte) und meine Liste sowieso Schrott ist. Gespenster können gar nichts, der Varghulf ist das einzig Wahre.

Aber selbst seine Punkte in 10er Tempelwache und 18er Sausruskrieger verpulvern...

Wieder schön für mich: Mein Mitspieler hatte zwar nen Schamanen dabei aber den nur als Banncaddy, der Pool gehörte wieder mir alleine. Auf gegnerischer Seite: Ein Lvl2-Schami.

Szenarioregeln: Jede seite bekam 10 Überraschungspunkte, die ausgegeben werden konnten um marker in geländestücke zu platzieren, die dann unschöne Dinge mit allen Einheiten (Freund UND Feind) in 6" machen würden.
Was die Marker jetzt genau berwirkten musste ausgewürfelt werden, die Tabelle dazu war dem Lustria-Kampagnenbuch entnommen worden.

Kurz zusammengefasst:
Mein "Partner" verließ in Runde 3 den Tisch und wart nicht wieder gesehen... wohl weil er nur noch einen Schamanen und 3 Skinks hatte, die er freundlicherweise meinem Kommando überließ.

Meine Skelette hingen das ganze Spiel über zwischen 2 Geländestücken fest und waren jeder Runde 5 markern ausgesetzt, davon 2 Mal "Treibsand". Jedes Modell der Einheit musste nen Rüstungswurf ablegen, bei Bestehen wird das Modell entfernt ... ohne Rettung, Regi oder sonstwas!
Ich verwendete meine volle Magie nur darauf irgendwie meine Skelette am Leben zu halten, die Scharenweise im Treibsand versanken, von Fleischfressenden Pflanzen verschlungen und von Dschungelschwärmen attackiert wurden.

Wie schön, dass Echsen von dem Treibsand nicht betroffen werden, zumindest was Schuppenhaut angeht.  >:(

Naja, Glück im Unglück: Mein Hybrid besteht jedes Mal seinen "Achtung,Sir!" und wiedersteht dem Sand, allerdings versinkt der Leichenkarren prompt in Runde 2.   
Gegnererischer AST und General fallen ebenfalls dem Dschungel zum Opfer. Dafür wird mein General von Skinks erschossen, weil er nur noch in 2 Skeletten steht. (Den Rest holte sich der Dschungel)
Die Bröseltests kosten mich die vollen Gespenster und die restlichen Fledermäuse.
Am Ende steht von mir nur noch der Hybrid in seiner Einheit Skelette.

Sehr übles Szenario. Die  Marker waren teilweise echt heftig.
Komplette Modelle durch den Treibsand zu verlieren ist schon übel, dazu noch Haufenweise St4 und St3-Treffer, teilweise ohne Rüstung. Dank fehlender Bannmagie auf Seiten des Gegners konnte ich ungehindert meine Skelette heilen, und doch hatte ich im wichtigen Nahkampf gegen den gegnerischen General in seinen Kriegern nicht ein einziges Mal nen Gliederbonus (!!!), weil der Dschungel jede Runde dutzendweise meine Skelette verschlang.
Eigentlich habe ich selbst nur eine Einheit, nämlich die Fledermäuse an den Gegner verloren, den Rest holte sich der Dschungel.
Hinzu kam noch, dass mein "Partner" genau nichts getan hat, ausser seine komplette Armee ab zugeben.

Am Ende reichte es somit nur zu einem 7:13 gegen mich.
« Letzte Änderung: 29. August 2009, 21:57:54 von Jericho »

Jericho

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Re: Wargamers rocken Iserlohn
« Antwort #2 am: 29. August 2009, 21:31:33 »
Somit hatte ich also jetzt 20 von möglichen 40 Turnierpunkten... nicht so berauschend.
Likky hatte mich mit 23 Punkten jetzt doch tatsächlich überholt.

Naja, neues Spiel, neues Glück.
Die Paarungen ergaben zum Finalspiel folgendes für mich.

Oger und Tiermenschen auf der gegnerischen Seite und einen weiteren Oger als Partner.
Schnell mal die Magiefrage geklärt: Mein Partner hat zwar nen Fleischer dabei, ist aber mit Knallstab und seinen 2 vom Fleischer generierten Würfeln zufrieden. Pool mal wieder allein für mich!
Und wie sieht's beim Gegner aus?
Kein Magier beim Oger, aber 3 Khorne-Einheiten beim Tiermenschen und somit 5 Bannwürfel und damit der Bannstärkste Gegner bisher.

Szenario: Keine Punkte für ausgeschaltete Einheiten. Nix für Standarten, nix für Spielfeldviertel!
Stattdessen bekam jedes Team 2 Marker, die gehalten werden mussten.
Die Aufstellungszonen der Armeen verliefen diagonal, waren also dreieckig, mit einem 24" tiefen Niemandsland in der Mitte. Ein Marker durfte jeweils in der Aufstellungszone platziert werden und gab der Einheit, die ihn hielt doppelte Einheitenstärke. Der andere Marker musste im Niemandsland platziert werden und gab der Einheit, die ihn hielt Hass. Halten konnte nur eine nichtfliegende, nichtfliehende Infantrieeinheit mit mind. Einheitenstärke 5.
Die Marker gaben am Ende jedes Spielzugs für den aktiven Spieler Punkte, und zwar in Höhe der Runden.
Hielt man am ende seines ersten Zuges also 2 Marker, so bekam man 2 Punkte. Am Ende des Zweiten Zuges 4, dann 6 usw. Bis zu 10 Punkten Differenz war noch immer ein Unentschieden.

Zusammenfassung:
Wieder durften mein Partner und ich anfangen. Wir zogen auch voll vor. In der Magiephase vergrößerte ich die Kriegsbannereinheit auf 36 Modelle.
Auch der Gegner zog voll vor und baute dank mengenmässiger Überlegenheit der Einheiten einen ziemlich üblen Kessel auf. Egal was ich machen würde, meine Kriegsbannerjungs würden nächste Runde Khornehäuptling auf Streitauto und 4er Eisenwänste samt Brecher in die Front kassieren, sowie 3 Bullen in die linke Flanke. (Blöde diagonale Aufstellung)
Zuerst aber mal das Angenehme. Meine Gespenster sagten einen Angriff auf 4 Khorneminotauren an. Ca. 11,9 Zoll später stand ich in den Minos. (war mächtig knapp)
In der Magiephase beschwor ich 6 Umlenkzombies vor das Khorneauto und die Eisenwänste. Die Skelette wurden mit VanHels etwas geschwenkt, so dass die 3 Bullen jetzt die Front erwischen würden.
In der Schussphase schreit die Banshee gegen die Minos ne 14!
Mit einem süffisanten Lächeln erklärt mir mein Gegenspieler, dass die Minos dank Khornemal ja immun gegen Psychologie wären und somit nichts passiert.
Nachdem ich ihn darüber in Kenntnis setzte, dass die Banshee jetzt auch IgP-Modelle erschreien kann wird er etwas patzig. Armeebuch gezückt, kann ihn nicht überzeugen. Schiri gerufen, Schiri gibt mir recht.
Gegner immer noch patzig. "Na gut, dann nehm ich einen weg und gut is, um des lieben Frieden willens!"
Nettes Angebot, aber da sowohl AB als auch Schiri auf meiner Seite sind besteh ich dann doch auf das Entfernen der korrekten Anzahl an Modellen.
Im Nahampf erschlagen die Gespenster dank Helm die restlichen Minos und überrennen in ein dahinter parkendes Streitauto.
Von da an Schreien und prügeln sich die Gespenster durch die gegnerischen Reihen.
Was wollen unsere Gegner auch machen?
Keine Magie, keine passiven Boni und die einzigen beiden Modelle mit magischen Waffen sitzen einmal rasend auf nem Streitwagen oder hockt auf nem Ogerbase (weils nen Oger ist) und hat nur 90° Sicht.
Keine Chance die Plänkelnden Gespenster zu erwischen.
Der Khorneheld auf Auto wird mit Umlenkzombies so gelenkt, dass er 4 Bullen in die Flanke bekommt, die ihn besiegen und ihn in einen Wald fliehen lassen. Das kostet ihn seinen Streitwagen, ab da spielt er keine Rolle mehr.
Mein Hybridvampir blitzt noch ein paar Mal mit dem Todesblick um sich, und raubt dem Ogergeneral, der sich inzwischen von seiner Einheit gelöst hat, um evtl. doch noch irgendwann die Gespenster zu erwischen 3 Lebenspunkte und ertodesblickt den Khornehelden in der letzten Runde. Was soll er auch sonst machen, nahkämpfen will keiner gegen ihn. Seit die Einheit auf 36 Modelle angewachsen ist (in Runde 1) wollte keiner mehr dagegen kämpfen.
2 Ogerbullen-Einheiten ergreifen sogar panisch die Flucht als der Angriff angesagt, bzw. das andere Mal VanHelst wurde, und werden dank mieser Fluchbewegungen eingeholt und niedergemacht.
Die Gespenster machen sich auf den Weg zum Marker in der gegnerischen Aufstellungszone, erledigen dabei noch 2 Einheiten Oger und die Banshee erschreit noch ne Einheit Bleispucker im Vorrübergehen. In Runde 4 erreichen sie diesen, und ab da war der Drops gelutscht.
Je eine beschworene 5er Zombieeinheit hockte auf unseren beiden Markern und sicherte diese, und die Gespenster hielten den dritten Marker. An die Zombies kam man nicht ran, da man sich erst den weg durch die Skelettblöcke hätte kämpfen müssen und die Gespenster konnte man einfach mit nichts angehen.

Wäre es nach Siegpunkten gegangen, wäre es eine knappe Angelegenheit geworden. Zwar gab ich nur einmal Fledermäuse an eine Hinterhaltsgorherde ab, sowie 3 Mal Umlenkzombies (also insgesamt 250 Punkte), aber dafür stand von meinem Partner ausser einem Fleischer und ein Rhinoxreiter nichts mehr.
Am Ende stand es 22 Markerpunkte für das Tiermenschen/Oger-Team zu 55 Markern für die Oger/Vampire.
Ein klares 20:0

Likky konnte leider nur ein 10:10 herausschlagen, da er sowohl einmal Pech im Spiel, als auch Pech mit seinem Partner hatte.
Zwerge eignen sich nicht sonderlich dazu nach vorne zu rennen und Missionsziele einzunehmen.
Seine Phönixgarde rannte dazu auch noch dank eines verpatzten Paniktestes vom Feld.

Am Schluß reichte es für ihn immerhin noch zum 4. Platz, während ich den ersten Turniersieg meiner Fantasykarriere verbuchen konnte.


Fazit:
Super nettes "Turnier". Die Listen waren durchweg Ok, (zumindest, die, die ich mitbekommen hatte) und Frust kam somit keiner oder nur selten auf. (Zumindest aufgrund der Listen)
Die Mitspieler kannten sich allesamt untereinander und gehörten größtenteils zur Stammkundschaft des Ladens, so dass Likky und ich die einzigen "Außenseiter" waren, was wir jedoch zu keinem Zeitpunkt zu spüren bekamen.
Allerdings konnte man doch deutlich merken, dass den Iserlohnern die Spielpraxis fehlte.
Gerade der Tiermenschenspieler konnte mit Umlenkern und Ausrichten in Nahkämpfen gar nicht umgehen.

Die Spiele waren allesamt sehr angenehm, spaßig und spannend. (Auch wenn mich das 2. Szenario tierisch nervte. Die Marker-Fähigkeiten waren teilweise echt heftig)
Einzig negativ waren für mich mein "Partner" im 2. Spiel sowie das zeitweise Rumgepatze des Tiermenschenspielers, was aber auch so schnell wieder verflog, wie es gekommen war, und ab da war es wieder ein echt schönes Spiel.
Besonders erwähnen möchte ich noch Likky's Partner im ersten Spiel, sowie meinen Partner. Ist echt ein glattes und schönes Spiel gewesen. Auch noch nen Dank an Klaus, meinen Partner aus Spiel 3. Super Teamarbeit und ne Menge Fun.

Ich selbst hatte heute sehr viel Glück.
Nicht von den Würfeln her, die waren durchschnittlich.
Zwei Stufe2 Vampire mit zu nehmen war riskant. Normalerweise spiele ich ja immernen Flitzer mit Hass, aber jetzt war mir die zusätzliche Stufe wichtiger (Hat sich aber wirklich rentiert). Ohne Hass wollte ich ihn aber nicht alleine rumschicken, also hab ich ihm auch garnicht erst das Amulett der Bestie mitgegeben um nicht in Versuchung zu geraten, obwohl ich noch genau 10 Punkte bei den Chars übrig hatte. 
Positiver Nebeneffekt war, dass alle Gegner davon ausgingen, die beiden Vampire seien reine Caster, als sie mitbekamen, dass beide Stufe2 waren. Sorgte zwei Mal für ne böse Überraschung, als einer der "Caster" plötzlich mit 3 Stärke7 Attacken losprügelte und Verwundungen auf 2+ Rüstete.
Zu meinem Glück war ich der einzige Spieler, der auf Magie gespielt hatte. So hatte ich immer den vollen Pool zur Verfügung, konnte immer einen Bannwürfel im Periapten speichern, weil ausser mir einfach niemand zauberte. Problematisch hätte es in dieser Hinsicht nur gegen den Zwerg werden können, der als Einziger Bannpotential hatte und hier hatte ich das Glück nicht gegen ihn gepaart zu werden. Ansonsten hatte ich im ersten Spiel nur 2 BW gegen meine 7 E-Würfel, im zweiten Spiel 3 BW und eine Rolle, und im dritten 5 BW, die aber auch recht schnell schwanden, als die Khornemodelle nach und nach das Schlachtfeld verließen. Hinzu kommt noch, dass ich ausgerechnet in dem Spiel auch noch den einzigen anderen Spieler als Partner hatte, der selbst ein wenig aktive Magie in Form eines Fleischers mit Knallstab dabei hatte, was schon jedes mal schön BW zog, bevor ich überhaupt angefangen hatte zu zaubern.

Ich werde jedenfalls in Zukunft nach weiteren Turnieren und Veranstaltungen in Iserlohn ausschau halten.
Die Entfernung ist Ok und Spaß hat es auf Jeden Fall gemacht.  
« Letzte Änderung: 30. August 2009, 00:25:07 von Jericho »

gorn

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Re: Wargamers rocken Iserlohn
« Antwort #3 am: 30. August 2009, 08:39:51 »
Gratulation! Sehr schön.

likky

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Re: Wargamers rocken Iserlohn
« Antwort #4 am: 30. August 2009, 09:44:02 »
Naja dann gebe ich auch mal meine Eindrücke wieder ...

Spiel 1 : Hochelfen / Gnoblars vs Vampiere / Echsen

Meine Aufstellung sah etwas Chaotich aus aber waren ja die Chaostage ...

1 Edler + Zweihänder + Rüstung von Caledor + Phönixwächter

1 Schlachten Ast

10 Bogenschützen

1 Löwenauto

1 Adler

13 Phöinxgarde + Kom + Amulett des Lichts + Banner des Arkanen SChutzes (musste ja notfalls bissel Magie überleben ... )

So los gings also mit den Gnoblars wie man bei Lars seinem Post schon sieht ...
WAr ein sehr schönes und faires Spiel wobei die Paarung Vampiere gegen Gnoblas uns den Arsch aufgerissen hat
MW 5-6 gegen Untote halt ...
Soviel dazu Rest steht ja bei Lars ...

Spiel 2 :

Hochelfen / Chaoskrieger vs Oger / Gnoblars

Mein Partner war ein relativ unerfahrener Spieler trotzdem sehr Angenehm mit ihm zu Spielen ...
Wir brauchten also einen Plan wegen dem Marker Kram kurz gesagt 2 Elite Armeen wenig Gelände alles aus der REichweite halten ...
Viel zu dem Spiel gibt es nicht zu sagen ich Gbe selber nur das Löwenauto und meinen general ab mein Partner seine Ritter samt Molochheld (durch Überrennen Nahe am Hügel dann natürlich Treibsand RW schaffen = tot na super ... )
Auf gegnerischer Seite leben noch ganze 4,5 Ogerbullen in 2 Einheiten Rest wurde auf den Flanken fast nur vom gelände dahingerafft in der Mitte rannten meine Garde und sein 24er Block Krieger samt Held einmal durch in ihre Zone...
Ergebnis 2455 : 850 also 19 : 1 (Grenze 20 : 0 waren 1800 Pkt )

Spiel 3 :
Hochelfen / Zwerge vs 2 Echsen
mein Partner tratt wie ich mit einer lustigen Liste an :
1 Ast + Kampfrune + ?
1 Runenschmied Caddy
ca 15 Hammerträger
2x 10 Klankrieger
10 Musketen
12 Slayer
2 Fletschen nur eine mit einer Stärke Rune

So das wird nen 10 : 10 meine Vohersage vor dem Spiel wir musten also ca 27 Zoll entfernten Marker holen der andere war noch weiter ... hmm Plan die Schützen und Hämmerer halten hinten und meine Garde + Wagen rennen im SChlepptau Slayer + 1 Klankrieger prügeln sich durch 2 Armeen durch soweit so gut ...
Erster Fehler unserer Gegner war das sie nicht offensiv gespielt haben nen Shootout mit nem Riesenbogen + ca 40 Skinks gegen unsere Armeen sah eher Schlecht aus ... aber wenn sie wollten ...
Dann sind meine Gardisten tatsächlich in 5 Runden durch 2 Armeen ( dabei erlegen sie nen Stega 20 Saurusse wovon 10 Entkommen , 20 TEmpelwachen + Skinks) durch und könnten die letzten 10 Saurusse abräumen 2 Marker 2 Runden unsere als mich ca 4219843 Blasrohr Pfeile gefüllte 3 Gardisten abräumen und ich beim Paniken ne 10 werfe ab in den Nahkampf Slayer Saurus Kav tot ...
Spiel ham wir dann Beendet sie waren vor der letzten Runde ca 30 Zoll von unserem Marker weg wir min 16 Zoll mit Option aus ZwergenSprinter ...
So dann also doch 10 : 10 das war der Tuniersieg :(

Also war Insgesammt ne nette Sache die tatsächlich nur dem Spass diente ...
Tops :
Die Garde die sich 3 Spiele durch 6 Armeen durchkämpfte
Der Adler der 3 mal ich wiederhole 3 mal überlebte
Meine unwarscheinlich guten Würfel gefüllte 90 % der Retter geschafft
Flops:
gab eigentlich keine richtigen ...
vielleicht meine Schattenkrieger die zu 6 keinen LP bei Lars Fleusen nehmen ...
und Eventuell die Parrungen meiner Seite im 1 + 3 Spiel unglücklich ...
Aber gratuliere dir Lars und die ham ja gesagt machen mal nen Tunier mit festen Team´s
dann Rocken wir zusammen Iserlohn ...
Alea iacta est. - Der Würfel ist gefallen.

Red Fox 69

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Re: Wargamers rocken Iserlohn
« Antwort #5 am: 30. August 2009, 19:45:32 »
Grats an Lars...schön gemacht...und an Tim-leider "nur" aber 4.

Wenn ich aber deine Berichte lese, graust es mich aber schon ein wenig...Lustria-Kampagne-Regeln auszugraben hat schon was von Leichenfledderei, v.a. auch,weil die wirklich einfach nur übel waren...kann mich erinnern, mal zwei/drei Spiele danach gemacht zu haben (gebe es zu, soga rim GW-Shop) und sie waren einfach nur fürchterlicht...und dein Gegner im letzten Spiel...das kommt halt oft vor, wnn man in seinem kleinen stillen Warhammerbiotop lebt und plötzlich mit dem offenen weiten Ozean konfrontiert wird...